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The Haifa Foundation

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News
 

Eine besondere Spende unserer Freunde in Deutschland ermöglichte die Eingliederung gefährdeter junger Mädchen in einen Computerkurs.Der Kurs wird im Mediatech-College abgehalten.

Die Partnerstädte Haifas sind der Stadt nach den Bränden im Dezember 2010 zu Hilfe geeilt.

Demnächst wird ein Gedenkpark zur Erinnerung an die 44 Opfer dieser Brände errichtet.

Die Haifa Foundation hat die erneuerte "Al Sam"-Station in Haifa dem Gedenken an Polizeikommissarin Ahuva Tomer, der bei den Bränden ums Leben gekommenen Haifaer Polizeichefin, gewidmet. Die Organisation betreut drogengeschädigte Jugendliche.

 
 


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Förderprogramme der Stiftung in Haifa

Errichtung des Zentrums "Museum der Stadtgeschichte Haifas" im Komplex der Templerkolonie

Die deutschen Templer kamen 1868 voll religiösen Eifers ins Heilige Land. Die Kolonie in Haifa war die erste von sieben Niederlassungen, die sie im Heiligen Land gründeten und sie entwickelte sich auch zur größten und bedeutendsten. Haifa war auch die erste landwirtschaftliche Siedlung im Land.

Die Kolonie wies eine Allee von dreißig Metern Breite auf, die sich vom Fuße des Carmelbergs in Richtung Meer erstreckte (der heutige Ben-Gurion-Boulevard). Die Allee war auf beiden Seiten gesäumt von wunderschönen Steinhäusern mit roten Ziegeldächern und daneben befanden sich Wirtschaftsräume, Werkstätten und weitläufige Gärten. Auch wenn die Gärten und die landwirtschaftlichen Nebengebäude im Laufe der Zeit verschwanden, so blieben doch die Häuser und der schöne Boulevard an ihrem ursprünglichen Ort.

Heute ist der Boulevard ein Handels- und Touristikzentrum voller Leben und Aktivität, das sich vom Fuß der Bahai-Gärten bis hin zum Haifaer Hafen erstreckt.

Das Museum zur Stadtgeschichte Haifas wurde im Jahr 2000 im "Gemeindehaus" der Templer eingerichtet, in dessen Hof sich auch die "Schule der Templerkinder" befindet. Das Museum wurde dank der großzügigen Spende vieler Sponsoren aus Deutschland errichtet.  

Es ist von Leben erfüllt und zeigt heute eine einzigartige Ausstellung zum Thema "Haifa in der ottomanischen Zeit". Die großzügigen Sponsoren dieses Projekts werden einen kunstvoll gestalteten Glasbau errichten, der beide Gebäude miteinander verbindet, und bei der Innenrestaurierung der Schule mithelfen. Im Hof sind ein Café und ein Parkplatz geplant.



Das "Fest der Feste"

Dieses Fest findet in Haifa jedes Jahr im Dezember statt, wenn parallel zueinander die Feste der drei Religionen – Judentum, Christentum und Islam -  gefeiert werden: Hanukka, Weihnachten und Id El Adha. Das Fest findet im Stadtviertel Wadi Nisnas statt.

Das "Fest der Feste" symbolisiert das menschliche Mosaik, aus dem sich die Haifaer Bevölkerung zusammensetzt. Es zeigt die guten nachbarschaft-lichen Beziehungen zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften in Haifa.und hat sich Förderung und Pflege der Toleranz mittels Kunst und Kultur zum Ziel gesetzt.

Im Zusammenhang mit dem Fest finden unter anderem liturgische Konzerte sowie eine Kunst- und Antiquitätenmesse statt, zudem Darbietungen unter freiem Himmel und Vorführungen für Kinder. Das Fest zieht alljährlich Tausende von Besuchern an und besteht schon seit 15 Jahren.

Die Sponsoren des "Fests der Feste" werden sich am Bau weiterer Bühnen für Kinder und Jugendliche beteiligen, um diese zur Teilnahme am Fest und zu gegenseitiger Toleranz und Erfahrung mit den verschiedenen Kulturen zu ermutigen.  www.hafahag.co.il

 


Errichtung einer Kirche für die nationale orthodoxe Gemeinde in Haifa

Die nationale orthodoxe Gemeinde in Haifa umfasst 5000 Mitglieder. Die Gemeinde veranstaltet religiöse, soziale und pädagogische Aktivitäten und bietet religiöse Dienste an. Sie benötigt eine neue Kirche, da die Anzahl der Plätze in der bestehenden sehr begrenzt ist und auch kein Raum für öffentliche bzw. Gemeindearbeit zur Verfügung steht.

Die Gemeinde- mitglieder möchten sehr gerne das Angebot an Aktivitäten für die Gemeinde ausweiten, so dass es allen Altersgruppen und den Angehörigen beiderlei Geschlechts gerecht wird. Die Gemeindemitglieder erwarben ein Grundstück, auf dem sie die neue Kirche, einen Tagungsraum, eine Foyer, eine Priesterwohnung und einen Parkplatz errichten möchten.

 


"Beit Hagefen" – sozialer und kultureller Treffpunkt für Juden und Araber

Beit Hagefen, das 1963 gegründet wurde, ist im städtischen Bereich, landesweit und international  aktiv, mit dem Ziel, einen kulturellen und gesellschaftlichen Treffpunkt zwischen Juden und Arabern zu schaffen, um das gegenseitige Verständnis und ein friedliches Zusammenleben zu fördern.

Das Zentrum fungiert als parteiunabhängiger Verein und wird von der Stadt Haifa, dem Ministerium für Erziehung, Kunst und Sport, sowie Stiftungen und Sponsoren unterstützt und finanziert. Beit Hagefen wird von einem öffentlichen Vorstand verwaltet, der sich aus Juden und Arabern zusammensetzt. Die Aktivitäten in Beit Hagefen verteilen sich auf einen Komplex von drei Gebäuden (Hazionut-Boulevard 33-35 und Hagefen Str. 2), ein Gemeindezentrum in der Abbas-Straße, das Beit Hagefen angegliedert ist und Programme und Projekte, die an zahlreichen Orten im Land durchgeführt werden.  

Beit Hagefen bietet eine Vielfalt an Aktivitäten, die für die jüdische und die arabische Bevölkerung bestimmt sind: Treffen für alle Altersgruppen, Kurse, Frauenklubs, eine Bibliothek und ein Kulturzentrum für Kinder und Jugendliche (Clore-Zentrum), eine Kunstgalerie, ein arabisches Theater und ein Besucherzentrum, einschließ-lich Gruppenführungen durch das religios-kulturelle Bevölkerungsmosaik der Stadt Haifa, sowie "Pfade der Koexistenz" in den Gassen von Wadi Nisnas. Eine besondere Betonung wird auf Veranstaltungen und Aktivitäten wie folgende gelegt: der arabische Kultur- und Buchmonat, und das "Fest der Feste", Hanukka-Christmas, Ramadan, Tagungen von Religionsführern etc.

Im internationalen Kontext unterhält Bei Hagefen laufende Beziehungen zu kulturellen und sozialen Organisationen in der arabischen Welt. Beit Hagefen zieht Besucher aus Jordanien und den palästinensischen Autonomiegebieten, aus Marokko und der ganzen Welt an.

 

Die Sponsoren von Beit Hagefen werden die Entwicklung folgender Projekte unterstützen:

  1. Projekt einer jungen jüdischen und arabischen Führung in Haifa.
  2. Projekt zum Thema gegenseitigen Kennenlernens und gemeinsamer Unternehmungen für Kinder von 8 – 15 Jahren, unter anderem auch die Übernahme einer Patenschaft für Stätten, die dann von Kindern gemeinsam betreut werden, Stadtbesichtigungen und Workshops.
  3.  Das Theater Beit Hagefen: Dieses Theater ist seit 2003 aktiv und veranstaltet Aufführungen in Arabisch, Hebräisch und Französisch. Die Schauspieler werden zu Aufführungen auf der ganzen Welt eingeladen. Das Theater benötigt eine neue Bühne.




"Anschluss finden im Tanz" – die Errichtung einer Halle zum Tanzunterricht für die Schüler der "Gavrieli"-Schule, einer multikulturellen Kunstschule in Haifa.

Der 11-jährige Ron (Name geändert) ist ein Einwandererkind aus Äthiopien. Er hat fünf Geschwister, drei von ihnen lernen in der "Gavrieli"-Schule, alle haben große Lernprobleme. Für Ron gibt es ein Unterrichtsfach, das ihm Spaß macht und in dem er sich auszeichnet – das Tanzen. Wenn Ron tanzt, wird alles möglich, wenn Ron tanzt, schauen alle gebannt zu, wenn Ron tanzt, ist er glücklich.

Die "Gavrieli"-Kunstschule in Haifa liegt in einem Stadtviertel, das Immigranten aufnimmt – Neve Josef heißt das Viertel. In der Schule werden etwa 200 Schüler unterrichtet, die meisten von ihnen Einwan-dererkinder aus Äthiopien, doch auch Kinder aus früheren Gemeinden. Alle Kinder kommen aus Familien, die mit einer Vielzahl an kulturellen und wirtschaftlichen Problemen konfrontiert sind, heterogen geprägten Familien, was Kultur, Tradition und das familiäre Wertesystem betrifft.

Mit Hilfe vieler Partner, einschließlich Vertretern der verschiedenen ethnischen  Gruppen, gelang es der Schule, ein Entwicklungsprojekt in den Bereichen Wissenschaft und Kunst umzusetzen. Dieses Konzept umfasst eine Reihe von Themen wie plastische Kunst, Tanz und Bewegung, Wissenschaft, Musik und Körpererziehung. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Erziehungsministerium, der Stadtverwaltung Haifa und dem Partnerschaftsprojekt Haifa-Boston durchgeführt.

Einer der wesentlichen Treffpunkte aller tänzerischen Aktivitäten ist die Tanzhalle der Schule. Sie wird von den Schülern während der Unterrichtsstunden genutzt und steht besonders begabten Tanzschülern zum Training auch über diese Zeit hinaus zur Verfügung. Die Halle ist heute in einem schlechten baulichen Zustand und kann dem Tanz-unterricht an der Schule nicht gerecht werden. Es wird um Beihilfe zur Umgestaltung der Halle, angepasst an die Bedürfnisse der Schüler beim Tanzunterricht, gebeten.   

 


"Behütetes Heim"  - ein Projekt für Mädchen in Not in der Stadt Haifa

In Haifa gibt es sechs "behütete Heime" für Mädchen in Not, die etwa 120 Mädchen betreuen. Die "behüteten Heime" bieten weiblichen Jugendlichen Schutz, die durch ihr Wohnumfeld gefährdet sind. Die Mädchen kommen aus allen kulturellen Bevölkerungsgruppen der Stadt, unter ihnen Immigrantinnen aus Äthiopien, der ehemaligen UDSSR und auch arabische Mädchen. Jedes dieser Mädchen wird entsprechend seinem jeweiligen kulturellen Hintergrund betreut. Die Mädchen in den "behüteten Heimen" erhalten Unterkunft, eine warme Mahlzeit, Unter-stützung und Rat durch ein Team von Sozialarbeitern, pädagogische Aktivitäten und gegebenenfalls eine Ausbildung auf eine eigenständige Existenz hin sowie ein Angebot an Freizeitbeschäftigungen. Jedes Heim hat eine Heimmutter und eine Sozialarbeiterin, welche den Mädchen individuell zur Seite stehen, unter anderem bei der Lösung persönlicher und sozialer Probleme, Problemen innerhalb der Familie, bei der

Anleitung zur Erreichung eines Schulabschlusses und Beistand in Krisen-situationen.

In jedem "behüteten Heim" finden pädagogische Aktivitäten statt, vor allem präventive Maßnahmen gegen einen vorzeitigen Schulabbruch. Die verschiedenen Zentren unterhalten ein Abiturprojekt des Erziehungs-ministeriums, von Fachlehrern wird Nachhilfeunterricht und von ehren-amtlichen Mitarbeitern Hilfe bei den Hausaufgaben angeboten.

Die Heime stellen den Mädchen mittels therapeutischer Workshops, die sich zum Beispiel mit dem Selbstwertgefühl oder der Stellung der Frau beschäftigen, eine Reihe von Aktivitäten zu einer verbesserten Lebensbewältigung zur Verfügung.

Das Projekt legt besonderen Wert darauf, die Mädchen auf die Arbeits-welt vorzubereiten und sie in Fachkurse wie etwa Unternehmertum, Computerbedienung, Friseurhandwerk oder Eröffnung eines Nagelstudios einzugliedern, vozugsweise Fächer, die den Mädchen, die das Projekt zu Ende führen, ein berufliches Abschlusszeugnis ausstellen.

Unsere Zielsetzung ist: Intensivierung des Themas "Lebensbewältigung", vor allem, was die Vorbereitung der Mädchen auf eine Beschäftigung betrifft, und zwar mit Hilfe weiterer therapeutischer Workshops und einem erweiterten Angebot an Fachkursen. (Auf dem Foto: Friseurkurs in Haifa).

 



 

 


 
 
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